Trotzdem kennt rund jeder Fünfte in Deutschland die europaweite Notrufnummer nicht oder ist sich unsicher. Genau darauf macht der EU-weite Notruftag am 11.2. aufmerksam.
„Die 112 ist die Nummer für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten – europaweit“, betont Kommandant Bannasch.
Wichtig zu wissen:
Niemand muss Angst haben, beim Notruf etwas falsch zu machen
Die Leitstelle stellt alle wichtigen Fragen
Nicht auflegen – dranbleiben!
So setzt man einen Notruf richtig ab
Liegt eine akute Notfallsituation vor, sollte der Notruf 112 gewählt werden. Diese Nummer gilt europaweit.
„Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze einprägen. Die Disponenten in der Leitstelle fragen alles ab, was sie wissen müssen und führen Sie durch das Gespräch. Die einfache Devise lautet: Dran bleiben! Zudem erhält man bei Bedarf hilfreiche Anweisungen, was man selbst tun kann“, erklärt Kommandant Bannasch.
Die wichtigsten Fragen am Telefon sind:
Wo ist der Notfallort?
Neben Straße und Hausnummer ist auch der Ort des Geschehens wichtig.
Was ist passiert?
Je nach Lage werden unterschiedliche Einsatzkräfte alarmiert
Warten auf Rückfragen!
Aufregung ist normal. Falls Angaben vergessen wurden, fragen die erfahrenen Leitstellenmitarbeitenden gezielt nach. Wichtig ist: Nie selbst auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle das Gespräch beendet.
Die Mitarbeitenden sind speziell geschult und sprechen in Deutschland häufig auch Englisch, in Grenzregionen zudem die Sprache der Nachbarländer.
Für Menschen mit Sprach- oder Hörbeeinträchtigung gibt es u. a. die Notruf-App nora, den „Tess-Relay-Dienst“ sowie Notruf-SMS bzw. das Gehörlosenfax.
Auch Kinder sollten wissen, was im Notfall zu tun ist – mit Feuerwehr-Löwe Badele und seinem Freund Württele kindgerecht dargestellt in dem Video https://www.youtube.com/watch?v=YkvIxq9mmI8
Merke dir die Nummer: 112 – kostenlos, europaweit, lebenswichtig.